Lust Wandern und aufregende Ausflüge?
Wer das ganze Jahr über am Schreibtisch sitzt, möchte im Urlaub was erleben... Wie wäre es mit Ferien voller sportlicher Überraschungen? Aber keine Angst. Niemand muss olympiareif sein. Ein paar gute Wanderschuhe schuhe und Lust an frischer Luft und Bewegung reichen völlig aus!
Basisinformation
Seehöhe des Hauptortes: 843 m (Malta)
Höchster Punkt: 3.360 m (Hochalmspitze)
Gebirgsgruppen:
Hohe Tauern:
Ankogelgruppe und Reisseckgruppe
Fallbachumrundung
Von Koschach einige hundert Meter entlang der Straße talauswärts, bis zu einem Wegweiser und einer Infotafel. Hier geht es nun über den markierten Schlüsselsteig aufwärts. Auf halber Höhe des Fallerfalles führt eine Abzweigung zur Aussichtskanzel, die mit einem atemberaubenden Blick aufwartet. Weiter auf dem Schlüsselsteig aufwärts bis man kurz oberhalb des Wasserfalles auf einem Steg den Fallbach quert und leicht ansteigend durch den Wald zur Schlüsselhütte gelangt. Hier über Almwiesen und kurz über einen Forstweg, bevor es auf einem markierten Weg wieder zurück ins Maltatal geht. Ein kurzes Stück entlang der Straße, dann beim Klettergarten Kreuzwand über einen markierten Steig zurück zum Wasserfall und über den Gasthof Faller zurück zum Ausgangspunkt (ca. 500 HM, 3 Stunden).
Naturlehrweg „Malteiner Wasserspiele“
Auf dieser Wanderung erlebt man, warum das Maltatal auch das „Tal der stürzenden Wasser“ genannt wird. Vom Gasthof Falleralm führt der Weg entlang von Wasserfällen, Schluchten und Steilstufen taleinwärts bis zum „Blauen Tumpf“ bei der Langen Wand. An 18 Haltepunkten erfährt der Wanderer mehr über die Besonderheiten der Natur des Maltatals. Eine genaue Beschreibung der Haltepunkte findet sich im Naturkundlicher Führer „Naturlehrweg Malteiner Wasserspiele“.
Die Wanderung führt vorbei an den Fallertümpfen, dann weiter zum Melnikfall und über die Veidlbaueralm und das Gasthaus Hochbrücke bis zur Gmünderhütte, etwa 5 km das Maltatal taleinwärts. Von dort erreicht man nach kurzer Zeit den Endpunkt der Wanderung (300 HM, 2 Stunden).
Stubeck (2.370 m)
Von der Kramerhütte (1.604 m) am Maltaberg geht es über den Weg Nr. 557 zuerst durch den Wald, dann über Almwiesen stetig aufwärts bis auf den Südrücken. Hier trifft man auf den Weg der von der Frido-Kordon-Hütte herauf führt. Weiter leicht ansteigend über den breiten Rücken auf den Gipfel, der mit einem einzigartigen Rundblick von den sanften Gipfel der Nockberge im Osten bis zu den Hohen Tauern belohnt (750 HM, 2 Stunden).
Das Stubeck ist auch von der Frido-Kordon-Hütte (1.649 m) in einer schönen und unschwierigen Wanderung erreichbar. Von der Hütte geht es zuerst nach Nordwesten über die Almwiesen. Dann gelangt man, eine Forststraße querend, in den Wald, wo der Weg weiter stetig bergauf nach Ecken (1.846 m) führt. Dann über den breiten Rücken auf den Gipfel (720 HM, 2 -2,5 Stunden).
Faschaunereck (2.612 m)
Ausgangspunkt ist wiederum die Kramerhütte (1.604 m) am Maltaberg. Über einen Fahrweg gelangt man in die Faschaun, wo nach etwa einer Stunde Gehzeit an der unteren Ochsenhütte ein markierter Steig abzweigt. Über diesen steil bergauf zum Grat und weiter in nördlicher Richtung auf den Gipfel (1.000 HM, 2,5 -3 Stunden). Diese Wanderung ist landschaftlich besonders reizvoll: hoch über den Almen des Maltaberges gibt es in der Faschaun, einem wahren Bergblumenparadies, eine herrliche Flora zu entdecken.
Reitereck (2.790 m)
Das Reitereck ist der höchste Berg im Gipfelreigen, der unmittelbar vom Maltaberg aus erreicht werden kann. Vom Ausgangspunkt bei der Kramerhütte (1.604 m) geht es zunächst auf einer Schotterstraße Richtung Norden in die Faschaun und weiter auf das Maltinger Alpl. An der Ochsenhütte (2.195 m) vorbei in etwas steilerem Gelände auf einem markierten Steig bis zum Ostgrat, über den der Gipfel des Reiterecks schließlich erreicht wird (1.300 HM, 4 Stunden).
Loibspitze (2.229 m)
Von Koschach wie bei der Fallbachumrundung über den Schlüsselsteig hinauf zur Schlüsselhütte. Dann weiter über einen Steig an einem Jagdhaus vorbei in die Perschitz und über Almgelände weiter zur Mitterbergerhütte (1.831 m). Von dort zweigt der Steig nach Westen hinauf zur Loibspitze ab (1.400 HM, 3-4 Stunden).
Die Loibspitze ist auch vom Maltaberg aus gut erreichbar.